Drucken E-Mail

(02.04.2011) - Bericht 18. Spieltag - 1. Landesliga Kegeln 

Spektakuläres Saisonfinale für den ATSV

Des einen Freud ist des anderen Leid. Treffender könnte man die Gefühlswelt der Kegler des ATSV Freiberg sowie des KSV Freital nach Beendigung des 18. und letzten Spieltages kaum beschreiben. Während sich die Bergstätter vor Freude in die Arme fielen, so waren die Freitaler am Boden zerstört. Ausschlaggebend für diese Szenen war ein Match welches vor Spannung förmlich platzte und an dessen Ende der ATSV mit 2 mickrigen Holz Vorsprung das bessere Ende für sich hatte. Doch alles der Reihe nach. Vor der Partie war die Ausgangssituation glasklar. Der Sieger würde am Saisonende auf dem 3. Tabellenplatz stehen und dürfte sich mit der Bronzemedaille rühmen. Für beide Teams war dies Ansporn genug um noch einmal alles zu geben. Von Beginn an entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe und weder die Spieler auf der Bahn noch die dahinter schenkten sich irgend etwas. Die Sprüche flogen lautstark durch die Kegelhalle und es wurde verbissen um jedes Holz gekämpft. Nach dem ersten Durchgang ging dann Freiberg mit 26 Holz leicht in Führung und hatte erstmal die Vorteile auf seiner Seite. Die Freitaler wollten das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und konnten den Rückstand in Runde zwei auf 4 Holz reduzieren. Es blieb also alles an den Schlussstartern hängen und die lieferten sich bis zur letzten Kugel ein klasse Spiel. Die Führung sprang auf den Monitoren ständig hin und her und der eine oder andere hat dabei sicherlich ein paar Nerven gelassen. Wie schon erwähnt waren es am Ende 2 Holz die an diesem Tag den Unterschied ausmachten und dem ATSV die Bronzemedaille in einer Durchwachsenen Saison bescherten.

Wir danken all unseren Zuschauern die uns immer unterstützten, sowie den Reservespielern welche dieses Jahr doch häufiger zum Einsatz kamen und einen klasse Job gemacht haben. An dieser Stelle auch Herzlichen Glückwunsch nach Dommitzsch zum Sachsenmeistertitel und viel Erfolg bei den Aufstiegsspielen.

Ergebnisse:   Stefan Ulbricht (886), Robert Mehlhorn (934), Olaf Backasch (902), Felix Wagner (896), Olaf Lange (859), Michael Hahn (921)