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(14.01.2019)
 
Bericht 11. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen
 
Durchwachsener Start ins neue Jahr
 
Mit einem hart erkämpften 5:3-Erfolg über den Titelanwärter DSV Dresden, gelang den Freiberger Kegeldamen ein erfolgreicher Start ins Jahr 2019. Wie schwierig es dabei aber wirklich war sieht man erst bei näherer Betrachtung, denn das Endergebnis mit 169 Kegeln Differenz spricht eine ganz andere Sprache. Natürlich hatte man sich vorgenommen von Beginn an voll da zu sein um gut ins Spiel zu finden, nur sahen das die Dresdnerinnen ähnlich und machten dementsprechend mächtig Druck. Antje Repper verlor ein zu jeder Zeit enges Match gegen Ulrike Thalheim am Ende knapp mit 4 Kegeln, während Stefanie Engelmann in einer nicht minder spannenden Auseinandersetzung gegen Uta Melzer aber etwas deutlicher den kürzeren zog. Somit stand nach Durchgang eins bereits ein 0:2 Rückstand zu Buche, den es nun aber schnellstmöglich zu revidieren galt. Leider gelang dies im zweiten Spielabschnitt nur bedingt, denn auch Sylvana Hübler gelang es nicht die knappen Sätze gegen Pauline Schumacher für sich zu entscheiden und sie verlor ebenfalls ihr Spiel. Einen Hoffnungsschimmer für den ATSV sollte es dann aber doch noch geben. Katrin Bohnefeld nämlich hatte zu keiner Zeit Mühe die Dresdnerin Susann Ackermann in Schach zu halten und siegte glatt in 4:0 Sätzen. Die 41 Kegel die sie dabei gut machte glich den bis dahin angesammelten Rückstand (52) fast komplett, aus was das Feuer im Freiberger Team wieder neu entfachte. Virginie Heinitz und Sindy Thiel machten sich anschließend auf, den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg doch noch unter Dach und Fach zu bringen. Dabei brannten beide ein regelrechtes Feuerwerk ab und ließen Simone Berk und Christin Sintke zu keiner Zeit ins Spiel kommen. Für die Bergstädterinnen war dies ein Sieg der Moral, während für Dresden mit dieser Niederlage der Meisterschaftszug so gut wie abgefahren sein dürfte.


ATSV Freiberg (3135) 5:3 (2966) DSV 1910 Dresden

Antje Repper (514) 1:3 (518) Ulrike Thalheim
Stefanie Engelmann (516) 1:3 (539) Uta Melzer

Sylvana Hübler (479) 1:3 (504) Pauline Schumacher
Katrin Bohnefeld (526) 4:0 (485) Susann Ackermann

Virginie Heinitz (545) 4:0 (458) Simone Berk
Sindy Thiel (555) 4:0 (462) Christin Sintke
 
Autor: Michael Hahn

(14.01.2019)
 
Bericht 12. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 10 Herren
 
ATSV verteidigt trotz Niederlage Platz 2
 
Mit dem sprichwörtlich letzten Aufgebot reisten die Kegler des ATSV Freiberg zum Punktspiel nach Mehltheuer, wo sie sich trotz der schlechten Ausgangslage so teuer wie möglich verkaufen wollten. „Die Hoffnung den Gegner an einem schlechten Tag zu erwischen fährt natürlich immer mit“, sagte Freibergs Kapitän Michael Hahn noch vor der Begegnung, letzten Endes musste man sich aber doch recht deutlich geschlagen geben. Gegen die stark aufspielende Gastgeber wäre es wohl aber selbst in Bestbesetzung sehr schwer geworden etwas zählbares mitzunehmen, denn mit gleich drei Einzelergebnissen jenseits der 630 Kegel dominierten die Vogtländer das Spiel. Daniel Höring avancierte dabei mit 640 Kegeln zum Tagesbesten und lies dem ATSV Youngster Erik Krutak nicht den Hauch einer Chance. Dieser hatte noch am Vormittag bei den Kreiseinzelmeisterschaften in Hirschfeld auf der Bahn gestanden, ehe er das Bundesligateam tatkräftig unterstütze. „Ich denke für Erik war das eine super Erfahrung und er hat das auch wirklich Klasse gemacht“, lobte Hahn den erst 15-jährigen Jugendspieler. Die beiden Mannschaftspunkte für Freiberg erspielten Ingolf Stein, sowie Olaf Lange und das sehenswerteste Duell lieferte Robert Mehlhorn ab, welcher 3 Bahnen lang auf aller höchstem Niveau seinem Kontrahenten Andy Spranger Paroli bot. Leider musste er dann im vierten Satz abreisen lassen, erspielte aber sehr starke 597 Kegel. Trotz dieser Niederlage bleibt der ATSV vorerst auf Platz 2 der Tabelle, da der dritte Wernburg überraschend in Dommitzsch patzte. Kommende Woche soll im Heimspiel gegen Rudolstadt dann aber wieder ein Sieg her, um Tabellenführer Markranstädt nicht komplett aus den Augen zu verlieren.


Grün-Weiß Mehltheuer (3598) 6:2 (3394) ATSV Freiberg

Thomas Großer (557) 0,5:3;5 (573) Ingolf Stein
Daniel Höring (640) 4:0 (523) Erik Krutak

Andy Spranger (635) 3:1 (597) Robert Mehlhorn
Dirk Lorenz (581) 4:0 (533) Matthias Engler

Alexander Kelz (635) 3:1 (571) Michael Hahn
Lutz Möckel (550) 0:4 (597) Olaf Lange
 
Autor: Michael Hahn