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(28.10.2018)

Bericht 6. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen

Land unter bei den Freiberger Kegeldamen
 
Das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Bennewitz sollte eigentlich zum Befreiungsschlag für die Kegeldamen des ATSV Freiberg werden, jedoch es wurde ein Desaster. Mit 2:6 und 92 Kegeln weniger auf der Habenseite, ging die Mannschaft um die immer noch Verletzte Spielführerin Heidi Meier förmlich unter und steckt nun tief im Tabellenkeller fest. Nichts war mehr zu sehen von der Spielfreude, welche das Team beim 4:4 Unentschieden in Taucha noch an den Tag gelegt hatte. Ganz im Gegenteil. Förmlich verkrampft wirkte das Tun fast aller Freibergerinnen und die Damen aus Bennewitz nutzten dies eiskalt aus. Schon im ersten Spielabschnitt gelang es den Gästen dabei eine 2:0-Führung heraus zu spielen und so enormen Druck auf die Gastgeberinnen aufzubauen. In der Folge gab es zwar durch Katrin Bohnefeld einen Lichtblick für die Heimmannschaft, jedoch war Sie die einzigste die annähernd Normalform erreichte an diesem Tag. Ihr aufbäumen brachte daher rein gar nichts und nach Durchgang zwei lag man mit 1:3 bei Minus 96 Kegeln hinten. Auch wenn Sylvana Hübler abschließend ihr Duell knapp gewinnen konnte, änderte das nichts an der verdienten Niederlage des ATSV. Zu clever und abgezockt agierten die KSV Damen, die nun nach Punkten mit den Bergstädterinnen gleich zogen und sich in der Tabelle, aufgrund der bis dato mehr erzielten Mannschaftspunkte, sogar vor dem ATSV einreihten.


ATSV Freiberg (2891) 2:6 (2983) KSV Bennewitz II

Stefanie Engelmann (494) 1:3 (535) Nancy Lucas
Antje Repper (478) 1:3 (502) Heidrun Mai

Katrin Bohnefeld (527) 4:0 (469) Martina Voigtmann
Silke Bellmann (410) 0:4 (499) Heidi Dittrich

Sylvana Hübler (476) 2:2 (461) Ramona Statovci
Sindy Thiel (506) 1:3 (517) Antje Todte
 
 
Autor: Michael Hahn

(28.10.2018)

Bericht 7. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 120 Herren

ATSV verteidigt Spitzenposition
 
Mit einem am Ende doch recht überzeugenden 6:2 Erfolg über den KTV Zeulenroda, konnten die Kegler des ATSV Freiberg die Spitzenposition in der Liga verteidigen. Dabei hatte man gleich zu Beginn mächtig Pech, als beide Duelle äußerst knapp verloren gingen und man dadurch sofort in Bedrängnis geriet. Ingolf Stein hatte bei einem 2:2 in den Sätzen ganze 2 Kegel weniger an der Anzeige stehen wie sein Gegenüber Norman Wiesenberg und verlor damit hauchdünn gegen den besten Gästeakteur an diesem Tag. Robert Mehlhorn hatte indes seinerseits 2 Kegel mehr getroffen wie Felix Wolfram, allerdings gelang ihm dabei nur ein Satzgewinn sodass auch dieser Punkt an die Gäste ging. Der Druck lag nun vollends beim ATSV und Zeulenroda schielte schon auf etwas zählbares in der Bergstadt. Doch von da an spielten die Freiberger ihren Heimvorteil voll aus und gewannen alle weiteren Duelle glatt mit 4:0. Andreas Göthling beispielsweise beruhigte mit starken 594 Kegeln genau so die Nerven seiner Teamkameraden, wie Heiko Wüstling der auf 579 Leistungspunkte kam. Allein in diesem Durchgang konnten die Hausherren satte 163 Kegel zwischen sich und die Thüringer legen, da vor allem Ronny Hahn auf Seiten der Gäste überhaupt nicht mit den Gegebenheiten an der Heine Straße zurecht kam. Die durch einen kleinen Versprecher vor Spielbeginn angekündigten Kunststoff-Raketen (Torsten Danehl und Andre Teubel d.Red.), zündeten dann auch nicht wirklich sodass Michael Hahn und Michael Zimmer ganz leichtes Spiel hatten um den Sieg endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Mit 3411 Gesamtkegeln gelang es der Mannschaft zudem sich wieder etwas zu verbessern, was mit Hinblick auf die beiden kommenden Heimspiele gegen Wernburg und Markranstädt äußerst wichtig ist.
 

ATSV Freiberg (3411) 6:2 (3029) KTV Zeulenroda

Ingolf Stein (551) 2:2 (553) Norman Wiesenberg
Robert Mehlhorn (520) 1:3 (518) Felix Wolfram

Andreas Göthling (594) 4:0 (536) Rico Langhammer
Heiko Wüstling (579) 4:0 (474) Ronny Hahn

Michael Hahn (606) 4:0 (460) Torsten Dannehl
Michael Zimmer (561) 4:0 (488) Andre Teubel

 

Autor: Michael Hahn