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(19.11.2018)

Bericht 8. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen

ATSV Damen zurück im Tabellenmittelfeld
 
Am 8 Spieltag der laufenden Saison, setzten sich die Kegeldamen des ATSV Freiberg überraschend deutlich mit 6:2 gegen den CSV Siegmar Chemnitz durch und kletterten damit auf Platz 5 der Tabelle. Trotz mehreren kurzfristigen Ausfällen, wollte man dem Auswärtssieg in der vergangenen Woche natürlich einen Sieg auf der eigenen Bahn folgen lassen. Dies gestaltete sich aber zumindest in den ersten 3 Duellen als schwierig, da hier durch Spielführerin Heidi Meyer nur ein Mannschaftspunkt errungen werden konnte. Die beiden neu ins Team gerückten Ersatzspielerinnen, Nina Hinkelmann und Bärbel Renner, hielten trotz des Punktverlustes allerdings gut mit ihren Gegnerinnen mit, sodass in Summe sogar ein kleines Plus von 9 Kegeln für Freiberg an der Anzeige stand. In den folgenden 3 Duellen behielten dann jeweils die Gastgeberinnen die Oberhand, wobei hier Virginie Heinitz mit 541 Kegeln den Tagesbestwert aufstellte. Das dieser Sieg besonders wichtig war, zeigt ein Blick auf den restlichen Spielplan für dieses Jahr. Nach einer 3-wöchigen Pause geht es für die Freibergerinnen zum Hinrundenabschluss zum Tabellenführer nach Stollberg, ehe sie anschließend ebenfalls Auswärts noch beim KSV Grüna antreten müssen.

ATSV Freiberg (3040) 6:2 (2963) CSV Siegmar 48

Nina Hinkelmann (476) 1:3 (495) Petra Undeutsch
Heidi Meyer (502) 2,5:1,5 (461) Angelika Nicklas

Bärbel Renner (484) 2:2 (497) Katrin Lang
Virginie Heinitz (541) 3:1 (503) Grit Köder

Sylvana Hübler (507) 3:1 (477) Jana Janus
Sindy Thiel (530) 3:1 (530) Nadine Leiott
 
 
Autor: Michael Hahn

(18.11.2018)

Bericht 9. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 120 Herren

ATSV krönt erfolgreiche Halbserie mit Herbstmeistertitel
 
Mit einer neuen Saison-Heimbestleistung von 3466 Kegeln, setzte sich der ATSV Freiberg im Spitzenspiel gegen den SV Wernburg souverän durch und sicherte sich so den inoffiziellen Herbstmeistertitel. „Mit 8 Siegen aus 9 Spielen ist das eine der erfolgreichsten Halbserien die wir je gespielt haben“, freute sich Freibergs Kapitän Michael Hahn und sprach seiner Mannschaft sogleich ein großes Kompliment aus. Dabei steigerte sich das Team von Spiel zu Spiel und zeigte nun auch, das es nach anfänglichen Schwierigkeiten die eigene Anlage wieder voll im Griff hat. Die Annahme der Gäste, vor allem im ersten Spieldrittel punkten zu können bestätigte sich nicht, da sowohl Andreas Göthling wie auch Ingolf Stein besonders motiviert ins Spiel gingen und beide ihre Duelle auch gewannen. Die daraus resultierende 2:0 Führung wirkte sich natürlich positiv auf das Spiel der Gastgeber aus. Obwohl man in der Vergangenheit gelernt hatte zu Hause mit Drucksituationen umzugehen, war es doch auch irgendwie schön diesen diesmal nicht unmittelbar zu spüren. Auch wenn Heiko Wüstling, der für Olaf Lange ins Team gerückt war und eigentlich ein Garant für große Zahlen an der Heine Straße ist, diesmal nicht so richtig auf Touren kam, brannte dennoch auch im Mittelpaar nichts an. Freibergs Kapitän Michael Hahn bestätigte ein weiteres mal seine gute Form und spielte die Kegel mehr die bei Heiko fehlten. In Summe daraus ergab sich eine 3:1 Führung bei 99 Kegeln Vorsprung auf die Gäste. Natürlich war das Spiel für Freiberg damit noch nicht gewonnen und ganz sicher hatte sich Wernburg auch noch nicht aufgegeben, wartete doch mit Alexander Conrad noch der Ausnahmespieler der Thüringer auf seinen Einsatz. Dieser und auch sein Mitspieler Raik Borger holten im Schlussdurchgang auch jeweils den ersten Satz, verringerten den Rückstand aber nur marginal. Der 2. Satz markierte dann aber bereits das Ende der Wernburger Schlussoffensive, da vor allem Michael Zimmer mit einer 168‘er Bahn Conrad den Wind aus den Segeln nahm. Nachdem auch der dritte Satz mit deutlich Vorsprung an die Freiberger ging, war das Spiel entschieden und der ATSV verdienter Herbstmeister.


ATSV Freiberg (3466) 7:1 (3278) SV Wernburg

Andreas Göthling (579) 2:2 (574) Manuel Hopfe
Ingolf Stein (573) 4:0 (524) Martin Müller

Michael Hahn (637) 4:0 (555) Daniel Zeh
Heiko Wüstling (521) 1:3 (558) Sven Borowski

Michael Zimmer (594) 2:2 (551) Alexander Conrad
Robert Mehlhorn (562) 3:1 (516) Raik Borger
 
 
Autor: Michael Hahn