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(16.09.2018)

Bericht 2. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 120 Herren

Trotz Niederlage Ziel erreicht
 
Einen Sieg in Markranstädt zu erringen ist derzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Mit sagenhaften 4057 Kegeln schraubten die Hausherren, wieder einmal gegen den ATSV, ihren eigenen Mannschaftsbahnrekord in schwindelerregende Höhe und verpassten den deutschen Rekord (4075) nur knapp. Angesichts solcher Zahlen war die 6:2 Niederlage der Freiberger Bundesligakegler aber dennoch ein Erfolg. Freibergs Kapitän Michael Hahn, der auf Leistungsträger Andreas Göthling verzichten musste, hatte als Marschroute ein ansprechendes Mannschaftsergebnis ausgegeben, mit dem Ziel vereinzelt Nadelstiche setzen zu wollen. Aufgrund der dünnen Personaldecke bei den Bergstädtern, komplettierte der erst 14-jährige Tim Beger das ATSV Aufgebot und hinterließ bei seinem Debüt im Männerbereich einen sehr guten Eindruck. Mit 521 Kegeln stellte er prompt eine neue persönliche Bestleistung auf und überspielte damit erstmals überhaupt die Marke von 500. Zwar konnte er damit gegen den Bahnrekordhalter und sächsischen Meister von 2017, Tobias Schröder, nichts ausrichten da dieser wieder phänomenale 714 Kegel zu Fall brachte, aber er ließ sich eben auch nicht aus der Ruhe bringen.
 
ATSV Youngster Tim Beger

ATSV Youngster Tim Beger

 

Stark verbessert zur Vorwoche zeigte sich auch Robert Mehlhorn der auf 661 Kegel kam, damit ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord aufstellte aber dennoch gegen Silvio Jabusch unterlegen war.
 
„Es ist schon Wahnsinn. Selbst mit so einem Ergebnis kannst du hier nichts ausrichten“, stellte Mehlhorn nach seinem Spiel ernüchternd fest.

Die Zeit der Freiberger sollte aber kommen. Im zweiten Spielabschnitt konnten Michael Hahn und Michael Zimmer sogar beide Mannschaftspunkte verbuchen und stellten damit den zwischenzeitlichen Ausgleich her. Dieser hatte bei 182 Kegeln Rückstand zwar nur statistischen Wert, doch die angesprochenen Nadelstiche waren gesetzt. Auch Hahn verbesserte mit 669 Kegeln seine persönliche Bestleistung und war sogar auf dem Weg zur 700, ehe ihm im letzten Abräumen der Kopf einen Strich durch die Rechnung machte. Abschließend erspielten Olaf Lange und Ingolf Stein noch zwei solide Ergebnisse, konnten damit aber nichts gegen die drückenden Überlegenheit der Gastgeber ausrichten. Marcus Bösewetter spielte nochmal wie aus einem Guss und trat mit 710 Kegeln erstmals in den Club der 700‘er ein.

„Es ist schon immer ein Erlebnis hier zu spielen und ich denke wir können mit unserer Leistung ganz zufrieden sein“, hielt Hahn im Anschluss der Partie fest.


SK Markranstädt (4057) 6:2 (3720) ATSV Freiberg

Tobias Schröder (714) 4:0 (521) Tim Beger
Silvio Jabusch (684) 2,5:1,5 (661) Robert Mehlhorn

Lars Parpart (661) 1,5:2,5 (669) Michael Hahn
Silvio Riedel (613) 1:3 (639) Michael Zimmer

Sebastian Hartmann (675) 4:0 (615) Olaf Lange
Marcus Bösewetter (710) 4:0 (615) Ingolf Stein

 

Autor: Michael Hahn


(16.09.2018)

Bericht 2. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen

ATSV Damen kassieren 1:7 Klatsche in Dresden
 
Nach dem guten Saisonstart zu Hause wollten die Keglerinnen des ATSV Freiberg eigentlich gleich nachlegen und testen was auf den Bahnen in der Ballsportarena zu Dresden so geht. Mit 1:7 und fast 300 Kegeln Rückstand bekam man allerdings eine klassische Abreibung verpasst und hatte dabei nicht den Hauch einer Chance. Gleich von Beginn an lief man einem riesigen Rückstand hinterher, da sich vor allem Antje Repper nicht auf das Dresdner Geläuf einstellen konnte und so auf die Tagesbeste Uta Melzer alleine 85 Kegel einbüßte. Bei Celine Bitterling lief es zwar besser, jedoch verlor sie jeweils knapp die ersten drei Sätze und somit auch ihr Match. Dem ausgeglichenen und konstantem Spiel der Gastgeberinnen, konnte dann auch das zweite Freiberger Duo aus Sylvana Hübler und Nina Hinkelmann nicht das Wasser reichen. Jeweils 120 Wurf später lagen die Bergstädterinnen bereits mit 0:4 im Hintertreffen, bei minus 217 Kegeln und hatten somit das Spiel bereits verloren. Sindy Thiel sicherte ihrer Mannschaft zum Abschluss wenigstens noch den Ehrenpunkt, doch mehr war an diesem Tag einfach nicht drin. Ob die Tatsache, das mit Heidi Meier und Stefanie Engelmann gleich zwei Stammspielerinnen nicht zur Verfügung standen, irgendetwas am Spielverlauf geändert hätte wäre reine Spekulation und bleibt deshalb unbeantwortet. Ohnehin bleibt den Freibergerinnen nichts weiter übrig, als diese Niederlage schnell zu verarbeiten und sich auf das nächste Heimspiel zu konzentrieren, wo es hoffentlich aus Freiberger Sicht wieder besser laufen wird. 


Dresdner SV 1910 (3121) 7:1 (2855) ATSV Freiberg

Ulrike Thalheim (496) 3:1 (487) Celine Bitterling
Uta Melzer (538) 4:0 (453) Antje Repper

Nadine Schönborn (528) 3:1 (507) Sylvana Hübler
Pauline Schumacher (518) 3:1 (416) Nina Hinkelmann

Simone Berk (527) 4:0 (474) Katrin Bohnefeld
Christin Sintke (514) 2:2 (518) Sindy Thiel
 
Autor: Michael Hahn