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(11.02.2019)

Bericht 14. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen

ATSV Damen mit Big Points im Kampf um einen Medaillenran
 
Mit einer neuen Heimbestleistung in dieser Saison von 3183 Kegel, bezwangen die Damen des ATSV Freiberg den direkten Verfolger KSV Taucha und festigten damit Platz 3 in der Tabelle. In einem zu jeder Zeit spannenden Spiel, in dem die Gäste durchaus gewillt waren den Sieg davon zu tragen, setzten sich am Ende dennoch die Gastgeberinnen knapp mit 5:3 durch. Beste Einzelspielerin dabei war Stefanie Engelmann, die im Schlussspurt mit der Tagesbestleistung von 571 Kegel den dritten Mannschaftspunkt holte und über die Gesamtkegel den Sieg ins Ziel brachte. Zuvor hatten bereits Heidi Meyer sowie Sylvana Hübler ihre Duelle siegreich gestaltet und dabei nach zwei Durchgängen für einen Zwischenstand von 2:2 bei 26 Kegeln Vorsprung gesorgt. Das dies nicht unbedingt ein Ruhekissen war wusste man im Freiberger Lager, da mit Marisa Quadt die Schnittlisten fünfte noch für Taucha an den Start ging und ihr durchaus zuzutrauen war das Ruder noch herumzureisen. Ihre Gegenspielerin Sindy Thiel hatte dann auch merklich Schwierigkeiten mitzuhalten, setzte sich aber dennoch hervorragend zur Wehr und hielt den Verlust in einem überschaubarem Rahmen. Und dann war da ja noch die bereits erwähnte Stefanie Engelmann, welche diesmal fürs Team die Kohlen aus dem Feuer holte und damit für die Big Points im Kampf um einen Podiumsplatz sorgte. Bei noch 4 ausstehenden Spielen, hat die Mannschaft nun 4 Punkte Vorsprung auf Platz 4 und es sollte doch mit dem Teufel zu gehen wenn dies nicht mindestens zu Bronze in dieser Saison reicht. Lassen wir uns überraschen.

ATSV Freiberg (3183) 5:3 (3107) KSV Taucha

Katrin Bohnefeld (473) 0:4 (545) Susanne Ahrens
Heidi Meyer (549) 3:1 (488) Bruder Madlen

Virginie Heinitz (538) 1:3 (541) Carola Drescher
Sylvana Hübler (523) 4:0 (483) Helen Brokowa

Stefanie Engelmann (571) 4:0 (501) Katrin Lickefett
Sindy Thiel (529) 1:3 (549) Marisa Quadt

 

Autor:-Michael Hahn


(10.02.2019)

Bericht 15. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 120 Herren

ATSV geht die Puste aus
 
Den Keglern des ATSV Freiberg geht im Endspurt der Saison offenbar die Puste aus. Nach einer überragenden Hinrunde wo man noch 8 von 9 Spiele für sich entschied, konnte man in den 6 Spielen der Rückrunde bisher gerade mal einen Sieg feiern und verlor zudem nach langer Zeit mal wieder ein Heimspiel. Das hatten sich die Freiberger sicher ganz anders vorgestellt zumal mit dem Tabellenschlusslicht ein vermeintlich leichter Gegner an der Heine Straße vorstellig wurde. Aber weit gefehlt. Die Dommitzscher haben bereits das ein oder andere mal bewiesen, das sie die Kunststoffbahnen in Freiberg bespielen können und der kurzfristige krankheitsbedingte Ausfall von Andreas Göthling am Samstag Morgen tat noch sein übriges. Nichtsdestotrotz wollte man sich natürlich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, musste aber schnell feststellen das sich die stark abstiegsbedrohten Gäste an den letzten Strohalm klammerten und ihr Heil in der Offensive suchten. David Schade und Jens Günther setzen den Hausherren Olaf Lange sowie Ingolf Stein im ersten Durchgang gut zu und erkämpften sich ein 1:1 bei überschaubaren 20 Kegeln Rückstand. Nach dem Willen der Bergstädter sollte dieser im zweiten Spielabschnitt aber erheblich anwachsen, doch es kam anders. Zwar konnte Freibergs Kapitän Michael Hahn erwartungsgemäß den zweiten Mannschaftspunkt einfahren, hatte dabei aber gegen den stark aufspielenden Alexander Rudolf arge Schwierigkeiten. Die mageren 13 Pluskegel aus diesem Duell lies parallel dazu Robert Mehlhorn in seinem Match gegen Lars Günther liegen, womit sich die Situation natürlich zuspitzte. Der Einsatz des U18 Spielers Erik Krutak, welcher Göthling vertrat, stand somit unter keinem guten Stern und man sah im die Nervosität vor allem auf der ersten Bahn schon etwas an. Diese legte er im weiteren Verlauf zwar ab und er entschied sogar Bahn 2 für sich, doch gegen dem immer stärker werdenden Rico Wiesner konnte er letztlich nicht mithalten. Michael Zimmer tat auf der anderen Seite sein bestes um den dringend benötigten 3. Mannschaftspunkt zu holen und die Gesamtkegel im Plusbereich zu halten. Nach drei gespielten Bahnen waren dies noch genau 16, weshalb sich Hahn gezwungen sah Erik durch Andreas Beger zu ersetzen um den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Leider verpuffte dieser Schachzug, da Beger nicht wie erhofft ins Spiel fand und mit ansehen musste wie Wiesner davon zog. Da nun auch Zimmer auf der letzten Bahn schwächelte, nutzten die Dommitzscher die Gunst der Stunde und fügten den Freibergern so die erste Heimniederlage seit über 3 Jahren zu. Für den ATSV war diese Niederlage natürlich das Ende aller zarten Hoffnungen auf den Staffelsieg und für Dommitzsch wird sich erst noch zeigen was dieser Sieg Wert ist.


ATSV Freiberg (3357) 3:5 (3381) Dommitzscher KC

Olaf Lange (527) 1:3 (537) David Schade
Ingolf Stein (565) 3:1 (535) Jens Günther

Michael Hahn (614) 2:2 (601) Alexander Rudolf
Robert Mehlhorn (565) 2:2 (582) Lars Günther

Michael Zimmer (593) 3:1 (532) Stefan Holike
Erik Krutak/Andreas Beger (491) 1:3 (594) Rico Wiesner

 

Autor: Michael Hahn