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NEWS 2018 - ABTEILUNG KEGELN SAISON 2018/2019


(10.12.2018)
 
Bericht 9. Spieltag 1. Verbandsliga Sachsen 120 Damen
 
Titelanwärter lässt Freiberg keine Chance
 
Zum Abschluss der Hinrunde gab es für die Kegeldamen des ATSV Freiberg in Stollberg nichts zu holen. Beim souveränen Tabellenführer und Meisterschaftsanwärter setzte es eine heftige 8:0-Klatsche, bei der man in allen belangen unterlegen war. Die beste Aussicht auf einen Punktgewinn hatte dabei gleich zu Beginn noch Stefanie Engelmann, die bei einem 2:2 in den Sätzen gegen Corinna Ontyd noch relativ knapp unterlegen war. Sindy Thiel hingegen hatte gegen Mandy Reinhardt einen deutlich schwereren Stand und konnte bis auf einen Satzgewinn auch kein Kapital aus diesem Duell schlagen. Mit dem 0:2 und bereits 65 Kegeln im Hintertreffen, fiel es natürlich schwer noch an etwas zählbares zu Glauben und die Gastgeberinnen ließen auch zu keiner Zeit locker. Mit einer unglaublichen Konstanz spulte jede einzelne ihr Programm ab und gewann so mehr oder weniger deutlich ihr Duell. Die Freibergerinnen spielten zwar nicht schlecht und in Summe auch relativ geschlossen, gegen diese Stollberger Mannschaft und an diesem Tag war aber kein Kraut gewachsen. Mut machen dürfte dieser Auftritt aber mit Blick auf kommenden Sonntag, dann nämlich wenn man an gleicher Stelle auf den KSV Grüna trifft. Die Grünaer Damen bestreiten ihre Heimspiele nämlich ebenfalls in Stollberg und wenn es den Bergstädterinnen gelingt in diesem Spiel ein ähnliches Ergebnis auf die Bahn zu bringen, dann dürfte es erheblich spannender werden als gegen Stollberg.


SKV 9pins Stollberg (3343) 8:0 (3141) ATSV Freiberg

Corinna Ontyd (536) 2:2 (525) Stefanie Engelmann
Mandy Reinhardt (574) 3:1 (520) Sindy Thiel

Christin Wilde (548) 3:1 (536) Heidi Meyer
Sandra Vogel (540) 3:1 (529) Sylvana Hübler

Heidi Bleyl (581) 3:1 (528) Antje Repper
Mandy Bley (564) 3:1 (503) Katrin Bohnefeld
 
 
Autor: Michael Hahn

(10.12.2018)

Bericht 11. Spieltag 2. BuLi Ost/Mitte 120 Herren

Kein Sieger im Topspiel
 
Was könnte es wohl gerechteres geben als ein Unentschieden im Spitzenspiel zwischen den beiden punktgleichen Tabellenführern Markranstädt und Freiberg? Das dachten sich wahrscheinlich auch die Protagonisten jenes vorweihnachtlichen Gipfeltreffens und trennten sich schiedlich friedlich mit 4:4 bei 3383 zu 3386 Kegeln. Freilich war das bestreben den Sieg davon zu tragen beiden Mannschaften anzumerken und was im ersten Durchgang noch die Hausherren besser machen konnten, gelang den Gästen dafür im zweiten Spielabschnitt, ehe die Dramaturgie im letzten Durchgang seinen Höhepunkt erreichte. Ingolf Stein und Robert Mehlhorn starteten für Freiberg und tatsächlich gelang es beiden die erste Angriffswelle durch Lars Parpart und Marcus Bösewetter zu stoppen. Stein, der dabei sein Duell bereits nach 3 Bahnen sicher hatte, musste Parpart allerdings auf der vierten Bahn im Gesamtergebnis noch ziehen lassen. Dies war aber nicht weiter schlimm, schließlich war der Mannschaftspunkt auf das eigene Konto gewandert und als dann auch noch Mehlhorn seinen Punkt holte, schien die Freiberger Welt in Ordnung zu sein. Nun hieß es den Markranstädter Topspielern, Tobias Schröder und Sebastian Hartmann, Paroli zu bieten und den beiden wenn möglich wenigstens einen weiteren Punkt abzutrotzen. Dies schien dann sogar lange Zeit möglich, denn obwohl Hartmann gegen Heiko Wüstling einsam seine Kreise zog und dem Bergstädter keine Chance lies, so kam Schröder nicht ganz so gut zurecht. Andreas Göthling hatte sich nach 3 von 4 Bahnen eine 2:1 Führung mit 27 Kegeln Vorsprung herausgespielt und hätte diesen nur noch verteidigen müssen. Leider war die letzte Bahn dann aber der Schafrichter in diesem Duell und Schröder, der sich nie aufgab, nutzte die kleine Schwäche in Göthlings Spiel und überflügelte den Freiberger um ganze 2 Kegel. Statt der erhofften 3:1 Führung stand nun also ein 2:2 Unentschieden zu Buche und Aufgrund der überragenden 620 Kegel von Hartmann lagen die Gäste mit 68 Kegel sogar relativ deutlich in Front. Bahnte sich da etwa nach etwas mehr als 3 Jahren wieder eine Heimniederlage für den ATSV an? Dies zu verhindern lag nun in den Händen von Michael Hahn und Michael Zimmer, die im Duett schon die eine oder andere brenzlige Situation in dieser Saison gemeistert hatten. Hahn begann gewohnt stark, leistete sich aber im weiteren Spielverlauf zu viele Konzentrationsschwächen sodass er nicht sein normales Niveau erreichte. Zwar gewann er gegen Silvio Jabusch der ein hartnäckiger Gegner war glatt mit 4:0, jedoch konnte er so nur 36 Kegel zur Aufholjagd beisteuern. Zimmer der es mit dem Ex Freiberger Felix Wagner zu tun bekam, hatte auf der ersten Bahn noch Probleme eher er sich dann doch souverän durchsetzen konnte und den vierten Mannschaftspunkt für den ATSV einfuhr. Leider fehlten am Ende aber 4 Kegel um auch die Gesamtwertung für sich zu entscheiden und so endete das Spiel 4:4 Unentschieden. Aus Freiberger Sicht zu wenig, Markranstädt jedoch kann mit der Punkteteilung sicherlich zufrieden sein.

Der ATSV bedankt sich für die tolle Unterstützung bisher in dieser Saison und wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit.


ATSV Freiberg (3383) 4:4 (3386) SK Markranstädt

Ingolf Stein (562) 3:1 (579) Lars Parpart
Robert Mehlhorn (547) 3:1 (524) Marcus Bösewetter

Andreas Göthling (562) 2:2 (564) Tobias Schröder
Heiko Wüstling (548) 0:4 (620) Sebastian Hartmann

Michael Hahn (587) 4:0 (552) Silvio Jabusch
Michael Zimmer (577) 3:1 (547) Felix Wagner
 
 
Autor: Michael Hahn